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8 Tipps für einen barrierefreien Internetauftritt

  

Nicht nur im Alltag, sondern auch im Internet stehen Menschen mit körperlichen Einschränkungen immer wieder vor Hindernissen. Viele Webseiten und Accounts in den sozialen Medien bergen Barrieren zum Beispiel für Menschen mit Seh- oder Hörschwächen, denen so der Zugang zu Informationen versperrt ist.

Wir von DNN helfen Ihnen gerne, damit das nicht für Ihre Webseite und Ihren Social-Media-Auftritt gilt. Denn: Auch Sie als Webseitenbetreiber profitieren davon, wenn möglichst viele Menschen Zugang zu Ihren Inhalten haben.

In diesem Blogbeitrag erklären wir:

  • Was heißt „barrierefrei“ im Internet?
  • Warum sollte mein Internetauftritt barrierefrei sein?
  • Wie kann ich meine Webseite und meine Accounts auf den sozialen Medien barrierefrei gestalten?
  • Wie kann DNN mir dabei helfen?

Was heißt „barrierefrei” im Internet?

Eine Webseite oder ein Account auf den sozialen Medien ist barrierefrei, wenn auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen diese konsumieren und verstehen können. Dazu müssen die verschiedenen Einschränkungen schon beim Designen und Erstellen der Webseite bedacht werden. Sie haben schon eine Webseite, die allerdings nicht barrierefrei ist? Auch hier gibt es viele Stellschrauben, an denen Sie auch nachträglich drehen können.

Warum sollte mein Internetauftritt barrierefrei sein?

Barrierefreiheit bedeutet, dass Ihre Webseite die größtmögliche Bedienungsfreundlichkeit und sinnvollste Gestaltung hat. Das wiederum ermöglicht es einer größeren Zahl an Menschen, Informationen aus Ihrer Webseite zu entnehmen. Sie erreichen ergo mit Ihren Inhalten mehr Menschen, wenn die Webseite barrierefrei ist. Außerdem bleiben auch Besucher und Besucherinnen ohne körperliche Einschränkungen länger auf einer sinnvoll gestalteten Webseite und haben ein besseres Nutzererlebnis.

Wie kann ich meinen Internetauftritt barrierefrei gestalten?

Mit die Barrierefreiheit gibt es primär zwei Ziele: Einerseits sollen Menschen mit Seheinschränkung und andererseits solche mit einer Hörschwäche die Inhalte konsumieren können. Dazu haben wir die wichtigsten acht Tipps für Ihren Internetauftritt zusammengefasst:

1. Verwenden Sie hohe Kontraste.

Damit Menschen mit Seheinschränkungen Ihre Inhalte besser erkennen können, sollten Sie Grafiken und Texte auf Bildern kontrastreich gestalten. Dazu sollten Sie Ihre Webseite so gestalten, dass die Hintergründe ruhig sind und ein großer Farbkontrast entsteht.

2. Vermeiden Sie ein Zusammenspiel von Rot- und Grüntönen.

Etwa 9 Prozent aller Männer und 0,8 Prozent aller Frauen haben eine Rot-Grün-Sehschwäche oder -Blindheit. In Grafiken sollten Sie deshalb darauf achten, dass Rot- und Grüntöne nicht nebeneinander liegen.

3. Nutzen Sie Alt-Texte.

Füllen Sie die alternativen Texte zu Bildern und Grafiken auf Ihrer Webseite im Backend aus. Mit einem Screenreader kann sich so jeder und jede auch diese „vorlesen“ lassen. Das ist übrigens auch auf den sozialen Medien mittlerweile einfach möglich.

4. Verwenden Sie Untertitel.

Fügen Sie bei Videos Untertitel hinzu oder schreiben Sie den Text in die Videobeschreibung. Das ist vor allem für Menschen mit Hörschwäche wichtig – aber auch allgemein schauen immer mehr User und Userinnen zum Beispiel Instagram Stories ohne Ton. Dank Untertiteln kann jeder und jede Ihnen dennoch folgen.

5. Wählen Sie gut lesbare Schriften.

Für eine gut lesbare Schrift sollte die Schriftart und Schriftgröße ebenso bedacht werden, wie Zeichen- und Zeilenabstände. Inhalte sollten leicht erfasst werden können.

6. Verwenden Sie skalierbare Schriften.

Neben der Schrift spielt auch ihre Skalierbarkeit eine wichtige Rolle. Wenn die Schrift auf den jeweiligen Endgeräten sehr klein angezeigt wird, haben Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen Schwierigkeiten, diese zu lesen. Damit jede und jeder die Schriftgröße ihren oder seinen Bedürfnissen anpassen kann, sollten verwendete Schriften skalierbar sein. Dazu sollten Sie keine fixen Pixelgrößen, sondern relative Angaben verwenden – auch dabei helfen wir Ihnen gerne!

7. Verwenden Sie HTML korrekt.

Achten Sie bei Texten auf Ihrer Webseite darauf, HTML korrekt zu nutzen. Versuchen Sie also nicht, das festgelegte CSS auszutricksen, beispielsweise indem Sie in einem normalen Textkörper die Größe verändern, um diese dann als Überschrift zu nutzen. Ein Screenreader interpretiert diese dann nämlich trotzdem als normalen Text und nicht als Überschrift. Es ist außerdem wichtig, die Hierarchie der Überschriften (H1 bis H5) einzuhalten.

8. Nutzen Sie aussagekräftige Linktexte.

Nur wenn der Linktext aussagekräftig ist, kann ein Screenreader erkennen, wo der Link hinführt. Mit „Hier klicken“ ist es deswegen nicht getan.

Wie kann DNN mir helfen, meinen Internetauftritt barrierefrei zu gestalten?

Zusammengefasst geht es also darum, die Inhalte der Webseite sowie den Social-Media-Content für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen. Das ist natürlich leichter gesagt, als getan. Sie möchten gerne mit uns über die Barrierefreiheit Ihres Internetauftritts sprechen? Oder Sie haben noch gar keinen, möchten aber von Anfang an auf die Barrierefreiheit achten? Rufen Sie uns gerne unverbindlich an!

Ihre Ansprechpartnerin zu diesem Thema

Kim Wesche leitet, koordiniert und organisiert Online-Marketing Projekte verschiedenster Größe.


Kim Wesche

 kim.wesche@dnn.ms
 +49 251 982091 - 00

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