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Influencer Marketing

Jeder von uns hat wahrscheinlich mindestens einen Influencer unter den Personen, denen man auf Social Media folgt. Die Bezeichnung “Influencer” ist erst mit dem Wachstum von Social Media aufgetaucht. Es ist also quasi ein Neologismus, der sich auf die Etablierung von Social Media Plattformen zurückführen lässt. “Influencer” ist jedoch nicht mehr nur ein Begriff sondern eine Berufsbezeichnung geworden. In diesem Segment werden täglich mehrere Milliarden Euro verdient. Doch was beinhaltet dieser Beruf und womit verdienen Influencer ihr Geld?

 

Influencer sind meist selbstständige Kaufleute. Viele von Ihnen können sehr gut von den Einnahmen, die Größtenteils durch Kooperationen mit Brands entstehen, leben. Kooperationen mit Brands können verschieden aussehen und ablaufen. Je nach Brand gibt es unterschiedliche Formen von Briefings, an die sich die Influencer halten müssen und die einen Leitfaden für die Kooperation darstellen. Hier werden Hashtags definiert, die benutzt werden müssen, Moods erwähnt, die die Influencer im Zusammenhang mit der Nutzung von Produkten verkörpern sollen und vieles mehr. Die Briefings können sich von sehr strengen bzw. strikten Leitfäden und Leitfäden mit viel Freiraum für die Influencer unterscheiden.

 

„Das erste, was Sie bei jeder Influencer-Marketingkampagne berücksichtigen sollten, ist zu verstehen, warum Ihr Unternehmen existiert und was es zu erreichen versucht.“ - Rand Fishkin, Gründer von Moz

 

Wenn man sich nun denkt, cool, ich möchte auch mit Influencern arbeiten, dann muss einem jedoch bewusst sein, dass das gut durchdacht sein muss und nicht auf eine kurzfristige Zusammenarbeit hinauslaufen sollte. Kooperationen mit Influencern, sind je nach Größe des Influencers mit hohen Investitionen verbunden. Die Faustformel ist, dass ein Influencer 1% seiner Followerzahl für eine Erwähnung/Posting verlangen kann. Bei 500 000 Followern macht das 5.000€ für eine Erwähnung/einen Post. Dieser Post kann entweder durch eine Story, die meist günstiger ist, einen Feedpost und/oder einem Reel/IGTV bestehen. Je mehr Erwähnungen man möchte, desto hochpreisiger wird die Kooperation.  Für Verhandlungen über die Summe einer Kooperation ist meist ein Management zuständig, da ein Vertrag über eine Zusammenarbeit geschlossen wird, welcher mit einer Zahlungsvereinbarung einher geht.

Warum sollte man es nicht nur bei einer Kooperation belassen?

Die Follower, bzw. die potenziellen Kunden werden wahrscheinlich nicht direkt nach einer Erwähnung der Brand, das beworbene Produkt kaufen. 

Meist läuft eine Kooperation wie folgt ab: Der Influencer erwähnt dein Produkt in seiner Story oder in einem Post. Darauf folgt eine Rabattaktion über die Story und/oder einen Post und zuguter letzt gibt es eine erneute Erwähnung/Erinnerung an das Produkt/an den Rabattcode. Eine mehrfache Erwähnung führt bei den Followern des Influencers dazu, dass sie sich für das Produkt interessieren und sich den Namen merken (Brand Awareness und Reichweite!). In den meisten Fällen bewerben Influencer nur die Produkte, die sie auch unterstützen und gut finden, da das die Community meistens weiß, geht diese davon aus, dass das beworbene Produkt gut ist und kaufen es im besten Fall nach. Auf eine Investition folgt also meist eine Refinanzierung der Ausgaben (Umsätze!). So hat nicht nur der Influencer Mehrwert von der Kooperation, sondern auch die Brand, indem nicht nur Reichweite sondern auch Verkäufe generiert werden. Durch das vorige Briefing kann man sicher gehen, dass gleichzeitig auch Brand Awareness geschaffen wird. 

Es ist ein stetiges Austesten, mit welchem Influencer eine Zusammenarbeit gut läuft und mit welchen eher nicht. Sei dir also vorher bewusst, welche Zielgruppe du ansprechen möchtest und welche Influencer zu dieser Zielgruppe passen. Hast du dies herausgefunden, schaue zuerst auf die Engagement Rate der einzelnen Influencer. Hierfür gibt es mehrere Tools in denen du dir die Engagement Rate direkt anzeigen lassen kannst. Die Engagement Rate, sagt aus, wie profitabel der Content der Influencer ist und wie viele Interaktionen es mit diesem Content gibt. Je höher die Rate ist, desto besser - man muss nur beachten, dass sich die Engagement Rate auch an der Followerzahl orientiert. Je mehr Follower ein Influencer hat, desto niedriger meist die Rate, da bei vielen Followern die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass es inaktive Follower gibt.

Zusammenfassend sind die folgenden Punkte die wichtigsten bei einer Zusammenarbeit mit Influencern:

  • Ein aussagekräftiges Briefing
  • Ein vorher geplantes Budget, um die Kosten im Überblick zu behalten
  • Zielgruppen Targeting durchführen - welche Zielgruppe möchte ich durch den Influencer ansprechen
  • Auflistung der Influencer, die infrage kommen
  • Engagement Rate der Influencer prüfen
  • Eine höfliche Kommunikation mit dem Influencer oder dem Management
  • Auswertung der Kooperation, um Rentabilität der Investition zu prüfen und zu sehen, ob eine weitere Zusammenarbeit Sinn macht

Wichtig ist, immer daran zu denken, dass Influencer auch nur Menschen sind und keine “Umsatz Generierende Maschinen”. Also ist ein höflicher Umgang, wie zu einem Geschäftspartner, angebracht und notwendig.

Ihre Ansprechpartnerin zu diesem Thema

Kim Wesche leitet, koordiniert und organisiert Online-Marketing Projekte verschiedenster Größe.

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Kim Wesche

 kim.wesche@dnn.ms
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